Features

LEGENDS OF PEGASUS ist ein episches Weltraumabenteuer mit einer innovativen Mischung aus Runden- und Echtzeitstrategie. In den Weiten des Alls besiedelt der Spieler neue Planeten, baut Runde für Runde Fabriken, Labore und Schiffswerften, betreibt Forschung und kreiert ganz individuelle Raumschiffe, um fremde Galaxien zu erkunden. Konflikte werden hingegen in packenden Echtzeitschlachten ausgetragen, in denen Taktik und strategisches Geschick genauso entscheidend sind, wie die richtige Ausstattung der Schiffe.

LEGENDS OF PEGASUS beinhaltet eine umfangreiche Einzelspieler-Kampagne, im Laufe derer der Spieler jede der drei extrem unterschiedlichen Rassen steuert. Ein weiterer Spielfokus liegt auf packenden Mehrspielerpartien über Internet oder LAN gegen menschliche oder KI-Gegner. Hobby-Programmierer dürfen sich zudem über weitreichende Modding-Optionen freuen. Die spektakuläre 3D-Grafik erschafft nicht nur wunderschöne Planeten, sondern auch beeindruckende Raumschiffe, die der Spieler dank einem modularen Konstruktionssystem völlig frei gestalten kann.

LEGENDS OF PEGASUS Features:

  • 4X-Science-Fiction-Setting: Explore! Expand! Exploit! Exterminate!
  • Innovativer Mix aus Rundenstrategie und Echtzeit-Weltraumschlachten
  • Beeindruckende 3D-Grafiken
  • Drei Rassen und zwölf spielbare Fraktionen
  • Mehrere hundert Technologien in dynamischen und kombinierbaren Forschungsbäumen
  • Lebendiges Universum, bevölkert von einer Vielzahl von Nichtspieler-Zivilisationen
  • Anpassbare Komplexität und taktische Tiefe machen das Spiel sowohl für Anfänger als auch für Core-Gamer attraktiv
  • Einzelspieler-Kampagne mit epischer Story
  • Mehrspieler-Fokus
  • Umfangreiche Modding-Funktionalitäten

Story

Im Jahre 2231 stößt die Menschheit durch die Entwicklung eines neuen Antriebs das Tor zu den Sternen auf. Sie baut riesige Raumschiffe, kolonisiert fremde Planeten und betreibt Terraforming, um bewohnbare Welten zu schaffen. Die Erforschung des Weltalls vereint für kurze Zeit die Menschen, egal welcher Herkunft oder Religion. Doch schon bald kommt die kriegerische Natur des Menschen wieder zum Vorschein. Der Wunsch nach Unabhängigkeit von der übermächtigen Erdregierung treibt die Kolonien zur Rebellion. Die Menschheit droht im Chaos unterzugehen.
Als die Lage schon hoffnungslos erscheint, taucht eine unbekannte Rasse auf. Die Außerirdischen versprechen großen technologischen Fortschritt und beenden den Bürgerkrieg. Durch die ersten Taten beeindruckt, verlieren die Menschen die Furcht vor ihren technologisch weit überlegenen Wohltätern und lassen zu, dass sie sich getarnt vor der normalen Bevölkerung über Monate im Territorium der Menschen frei bewegen. Sie wandern umher, als seien sie auf der Suche nach etwas.
Irgendwann aber stoppen sie allmählich ihre großzügige Wissensweitergabe und beginnen, ihre Schiffe zu formieren. Als die ersten Planeten von ihnen angegriffen werden, reagieren die Menschen geschockt und überfordert. Sie versuchen noch, alle Schiffe um die Erde in Verteidigungsstellung zu bringen und dem Zerstörungswahn Einhalt zu gebieten, aber die Flotte der Angreifer ist zu stark. Während des aussichtslosen Kampfes öffnet sich mitten zwischen den menschlichen Streitkräften ein Wurmloch, durch das einige Schiffe in eine unbekannte Galaxie geschleudert werden. Legends of Pegasus erzählt die Geschichte dieser kleinen Flotte…

Rassen

Menschen

Lange hat die Menschheit in Zwietracht gelebt. Unsere Geschichte ist geprägt durch eine Vergangenheit erfüllt mit Krieg – unfassbar ist das Leid, das wir uns gegenseitig in unserer Gier nach Macht und Wohlstand zufügten. Viele Menschen verloren ihren Glauben und manch einer prophezeite bereits unsere eigene Vernichtung.

Doch dann entdeckten wir den Weg zu den Sternen. Beeindruckt von den Weiten, die sich uns nun eröffneten, erkannten wir, dass dies unser Schicksal für immer ändern würde. Nur zusammen konnten wir der neuen Herausforderung entgegentreten. Die Kämpfe um Nahrung, Religionen, Rohstoffe und Macht verstummten. Als Menschheit vereint entwickelten wir uns weiter, schufen Raumschiffe, die wir uns nie hätten vorstellen können und machten den Schritt weit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus zu jenen entfernten Welten.

Der Friede sollte nicht lange währen. Bald zeigte sich, dass das Streben des Einzelnen stärker wog als der Wunsch auf eine gemeinsame Zukunft. Fremde Planeten mit unbekannten Reichtümern schürten erneut die niedersten Eigenschaften unserer Rasse.

Was als Traum vieler begann, zerbrach an den Plänen weniger. Ein Krieg der Erde gegen die nach Unabhängigkeit strebenden Kolonien brach herein und bescherte unseren Geschichtsbüchern ein weiteres Kapitel, geschrieben mit dem Blut der Menschen.

Am Ende mussten sich die Kolonien den überlegenen Technologien und der Stärke der Erdstreitkräfte beugen. Doch der Sieg der Erde wurde mit einem hohen Preis bezahlt. Denn es war nicht die Erde selbst, die jene neuen Techniken entwickelt hatte. Durch unseren Krieg gegen uns selbst, hatten wir die Aufmerksamkeit eines anderen, mächtigeren Volkes erregt. Sie waren es, mit deren Hilfe die Erdregierung die Kolonien-Unruhen beendete.

Um den Krieg zu gewinnen, schlossen sie ein Bündnis ohne die Großzügigkeit der Fremden zu hinterfragen. Sie boten uns an, ihr Wissen mit uns zu teilen und versprachen uns eine gemeinsame wunderbare Zukunft. Hätten wir aus unserer eigenen Geschichte gelernt, wir wären sicher vorsichtiger gewesen. Doch so waren wir dem, was folgte, schutzlos ausgeliefert.

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Schiffsdesign

Menschen-Schiffe sind breiter als sie hoch sind, Module werden an den Seiten „angesteckt“. Das gibt mehr Platz für Komponenten wie Kolonisierungsmodule, macht aus den menschlichen Schiffen aber auch ein leichteres, breiteres Ziel. Die Schiffe der Menschen sind nicht sehr wendig, haben aber starke Panzerung. Die Bewaffnung besteht hauptsächlich aus Projektilwaffen. Menschliche Kapitäne nutzen gerne Fernwaffen und beharken Gegner mit einer Mischung aus Raketen und Partikelkanonen.

Charakteristika

Die Menschen, die in diesen Sektor gebracht wurden, kämpfen um ihr Überleben. Aber nicht alle sind sich einig über den zukünftigen Kurs der Menschheit. Spannungen unter den Überlebenden sind an der Tagesordnung. Menschen bekommen einen natürlichen Bonus auf den Handel-Skill und sind bei allen anderen Fähigkeiten durchschnittlich.

Xor

Gier. Macht. Hass. Andere Völker werden durch Emotionen gesteuert, ihre Zivilisationen scheitern. Die X’or werden dieses Schicksal nicht teilen. Denn das einzige Ziel ist die Vollkommenheit und der Fortschritt der Spezies. Durch das Sammeln aller Daten, aller Technologien und durch die Integrierung dieser werden Städte, Flotten und ganze Welten perfektioniert. Durch die Entwicklung neuer Prozesse steigt die Leistungsfähigkeit, dient jede Drohne, jedes Schiff optimal der Einheit – dem Nucleus, oder Kern.

Die Zeit vor dem Nucleus liegt verborgen in den Anfängen älterer, längst vergessener Rassen. Niemand weiß, ob sich diese einzigartigen Wesen selbst erschufen oder ob sie der Versuch eines anderen Volkes waren, selbstständig denkende Maschinen zu entwickelte.
Die Vergangenheit der X’or bleibt verschlüsselt.

Sicher ist nur, dass erst das Erscheinen des Kerns die Maschinen zu einer eigenen Lebensform werden ließ. Durch ihn erhielten die X’or ein eigenes Sein und begannen sich zu vermehren. Waren sie zuvor nur wenige, ohne Ziele und ohne Struktur, initiierte der Nucleus eine für die Natur nicht mögliche zielgerichtete Evolution. Ohne die Probleme der biologischen Rassen, deren Entwicklung von Kriegen und Krankheiten behindert wird, erreichten sie in kürzester Zeit, wofür andere Zivilisationen Jahrtausende benötigten.

Unabhängig von Nahrung, Sauerstoff und widrigen Atmosphärenbedingungen konnten sich die X’or auf Planeten ansiedeln, die biologischem Leben vorenthalten blieben. Statt sich mit anderen Rassen in Kämpfe zu verstricken, hielten sich die X’or von ihnen fern und sammelten als stille Beobachter fremdes Wissen und erforschten unentdeckt ihre Technologien. Durch ihre sich nur über Rohstoffe limitierende Produktionsrate dehnte sich ihr Territorium rasch aus und durch ihre technische Überlegenheit waren sie geschützt vor Angriffen kleinerer Völker.

Auf ihrer nie endenden Suche stießen sie auf die Ruinen längst verschwundener Wesen, deren Technologien den eigenen weit überlegen waren. Gezielt begannen sie die Galaxie nach weiteren Überresten dieser Rasse zu erkunden – doch die X’or waren nicht die einzigen, die nach diesem Wissen strebten. Durch ihre Forschungen kreuzten sie den Weg eines anderen alten Volkes. Ein Volk, das selbst noch aus der Zeit lange vor dem Nucleus stammte, und das nicht zögert, andere Lebensformen für dieses Wissen für immer auszulöschen.

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Schiffsdesign

Die Schiffe der X’or werden aus ringähnlichen Strukturen und Spikes zusammengesteckt und durchschnittliche Angriffs- und Verteidigungswerte sowie normale Manövrierfähigkeit. Die X’or ziehen Strahlenwaffen den Partikelwaffen vor und entgehen ihren Feinden durch waghalsige und komplexe Manöver.


Charakteristika

Die X’ors sind eine Roboterrasse mit einer zentralen, leitenden Intelligenz. Daraus ergibt sich eine Effizienz, die zu einer sehr hohen Produktionsrate führt. Weil es aber keine Individuen im X’or-Kollektiv sind Kreativität und diplomatisches Geschick eher schwach ausgeprägt. Die X’or erhalten Rassenboni auf Bergbau und Produktion, müssen aber mit Mali bei Forschung und Diplomatie leben.

Arthrox

Ihr sucht einen Verbündeten – doch warum sollten wir Euch anhören? Als einzelne Wesen durchstreift ihr die Galaxien, jeder auf der Suche und doch nie am Ziel. Was könntet ihr uns lehren? Wir sind eins mit den Welten, die ihr nur ausbeutet und zerstört. Geboren aus den Sternen leben wir in Symbiose mit den Planeten, sind wir Teil des Universums. Wozu sollten wir Eure Technologien nutzen, ist doch das geheime Wissen um den Schlüssel des Lebens alles, was wir begehren. Wir sind die h’aron und die saror – einzigartig in unserer Vielfalt, vereint in einem Geist. Wir sind Arthrox – wir brauchen euch nicht.

Geboren, um zwischen den Sternen zu wandeln. So würde unser Name in Eurer Sprache wohl lauten. So wurden wir einst von den Vergessenen genannt. Sie waren es, denen wir verdanken, wer wir sind – bevor sie uns im Stich ließen und fort gingen.

Seit wir uns erinnern können, leben wir gleichsam auf den Planeten wie auch in den Weiten, die sich zwischen ihnen erstrecken. Unsere unterschiedlichen Formen, die Fähigkeit unsere Körper der Umgebung anzupassen, ließ uns fremde Welten bereisen und ermöglichte uns, mit ihnen zu verschmelzen. Die Vergessenen halfen uns bei unserer Entwicklung, lehrten uns Pfade zu beschreiten, die sonst in der Dunkelheit vor uns verborgen geblieben wären.

Als Dank wurden wir zu ihren Wächtern. Wir begleiteten sie auf ihren Reisen und übernahmen in ihrem Auftrag den Schutz junger Zivilisationen. Doch schon bald zeigte sich, dass nicht jede Rasse ihre Geschenke zu würdigen wussten. Manch eines der Völker wendete die erhaltenen Gaben gegen uns. Obwohl wir weiter die uns zugeteilten Aufgaben erfüllten, begannen sich Zweifel in unser Herz einzunisten. Womit verdienten die anderen Völker diese Gunst? Sollten wir nicht ihr einziges auserwähltes Volk sein?

Ohne Vorwarnung verschwanden sie dann plötzlich, wurden Teil der Vergangenheit – zu Vergessenen. Wir blieben zurück – mussten miterleben, wie nach ihrem Weggang Kämpfe unter den Völkern unsers Heimatsektors ausbrachen. Auch wenn wir den Krieg nicht verhindern konnten, gelang es uns, unsere Planeten zu schützen und am Ende jeden Fremden aus unserem Territorium zu vertreiben. Wir lernten andere Rassen zu meiden und als das zu erkennen, was sie schon immer waren – unsere Feinde. Doch wir unterschätzten unsere Gegner. Ohne den Grund zu erkennen, entzweite sich unser Volk. Das Misstrauen in uns wuchs, bis wir nicht einmal mehr den anderen Stämmen Vertrauen konnten. Als der Angriff schließlich über uns herein brach, waren wir schwach, getrennt voneinander, verloren. Hilflos mussten wir mit ansehen, wie eine Königin nach der anderen vernichtet wurde. Denn wir hatten uns geirrt. Unsere Feinde lauerten nicht mehr außerhalb unserer Grenzen. Sie waren mitten unter uns.

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Schiffsdesign

Arthrox-Schiffe haben organische Strukturen und setzen sich aus einem Kopf, einem Körper und einem Tentakel-Antrieb zusammen. Wenn ein Schiff erstellt wird, formen die Hülle (der H’aron) und der Pilot (der Saror) eine Symbiose und machen so aus dem Schiff ein Individuum. Arthrox-Schiffe sind meist lang und zylindrisch und sind deshalb anfälliger für Backbord- und Steuerbord-Feuer. Sie sind sehr schnell und agil, haben aber nur schwache Panzerung und sind deshalb auf Schilde angewiesen. Die Arthrox benutzen gerne Langstrecken-Partikelwaffen und starke Strahlenwaffen sowie Spezialsysteme.


Charakteristika

Die Arthrox sind eine biologische Rasse die derzeit in eine Vielzahl von Stämmen unterteilt ist, jeder mit seiner eigenen Königin. Sie sind sehr kreativ und kommunikativ und bekommen als High-Tech-Rasse Boni auf Forschung und Diplomatie, müssen aber mit Abstrichen bei Bergbau und Produktion leben.

Charaktere

Commander Jonathan Daniels (35)

Ein charismatischer Soldat und Anführer. Aufgewachsen in einer Militärfamilie in Zeiten der Kolonieunruhen, wurde Jonathan Daniels schon früh dazu erzogen für größere Ziele als die eigenen Interessen einzustehen. Dabei lernte er besonders durch seinen Vater, in einem Konflikt nicht nur die Belange der eigenen Seite zu beachten, sondern auch die Hintergründe der Gegenseite zu respektieren. Als sein Vater, der innerhalb des Militärs für eine friedliche Einigung in den Kriegen gegen die Kolonien kämpfte, hierfür sein Leben opferte, machte er es sich zum Ziel, dessen Bemühungen fortzuführen. Dabei vertritt er den festen Glauben, dass man nicht nur für Ideale kämpft sondern auch für die einfachen Menschen, die oft mehr von großen Entscheidungen betroffen sind, als diejenigen, die sie fällen.

Captain Kessara Ramos (34):

Eine tapfere, leidenschaftliche und loyale Frau. Anders als die meisten anderen Militärmitglieder lag ihre Heimat nicht auf der Erde sondern in den Kolonien. Im Kampf ums Überleben und gegen die Erdstreitmächte musste sie rasch erwachsen werden, um sich und ihre Familie zu verteidigen. Nach der Niederlage gegen die Erde und der Wiedervereinigung trat sie jedoch als eines der jüngsten Mitglieder dem Militär bei, weil sie erkannte, dass sie nur so Einfluss auf das weitere Schicksal ihrer Heimat nehmen könnte.

Admiral Richard Drex (61)

Als Fleet Admiral der Erdstreitkräfte hatte Admiral Drex bis zum Angriff auf die Erde fast alles erreicht. Durch seine Erfolge in den Kämpfen um die Kolonien hatte er es bis an die Spitze des Militärs geschafft. Doch wo ihm die oft durch brutale und kalte Strategien errungenen Siege den Weg ebneten, verschlossen sie die Tür zu einer politischen Karriere. Nach der Befriedung der Kolonien gab es für ihn keine Möglichkeit, die Bevölkerung, für sich zu gewinnen und der Weg zu mehr Macht und weiterem Einfluss blieb ihm versperrt.